
Sehr geehrte Kunden,
Seit vielen Jahren stellen wir die Distribution Ihrer Waren in der Schweiz sicher und haben dabei die Mehrkosten getragen, die durch die schrittweise zunehmende Verkehrsüberlastung auf den wichtigsten Verkehrsachsen entstanden sind.
In den letzten Jahren hat sich die Situation jedoch deutlich verschärft. Den veröffentlichten Daten zufolge ist die Zahl der Staustunden im Jahr 2024 um etwa +15 % gestiegen und erreichte mit mehr als 55.000 kumulierten Stunden an Verkehrsbehinderungen einen Rekordwert. Nach dem bereits rekordhohen Niveau im Jahr 2024 hat sich die Straßenverkehrsüberlastung in der Schweiz im Jahr 2025 weiter verschärft (+18 %) und einen neuen Höchststand erreicht. Die Gesamtzahl der Staustunden überschritt 2025 mehr als 65.000 Stunden, was einer Zunahme von über +36 % in den letzten zwei Jahren entspricht und die zunehmende Sättigung des Verkehrsnetzes bestätigt.
Diese erhöhte Verkehrsüberlastung verursacht erhebliche Zusatzkosten, insbesondere durch:
die verlängerte Stillstandzeit von Fahrzeugen und Personal,
einen erhöhten Kraftstoffverbrauch,
die Störung von Lieferplänen und Touren,
einen allgemeinen Rückgang der Produktivität entlang der gesamten Logistikkette.
Bislang wurden diese Kosten vollständig von unserem Unternehmen getragen.
In Anlehnung an die von mehreren großen nationalen Transportunternehmen eingeführten Praktiken sehen wir uns nun veranlasst, einen spezifischen Zuschlag aufgrund der Verkehrsüberlastung einzuführen.
Im Sinne von Transparenz und Fairness wird dieser Zuschlag ab Januar 2026 auf alle betroffenen Verkehrsströme angewendet, und zwar wie folgt:
+2 % auf alle Verkehre von und nach der Schweiz (Import/Export),
+7 % auf den nationalen Transport innerhalb der Schweiz.
Diese Sätze entsprechen einer teilweisen Abdeckung der tatsächlich angefallenen Kosten, im Geist einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und mit dem Ziel, die Auswirkungen für unsere Kunden zu begrenzen.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen.
Mit freundlichen Grüßen,
Team SAFRAM
Fragen & Antworten – Zuschlag für Verkehrsüberlastung in der Schweiz
1. Warum wird ein Zuschlag im Zusammenhang mit Verkehrsstaus eingeführt?
Die Straßenverkehrsüberlastung in der Schweiz hat ein historisches Niveau erreicht: Im Jahr 2025 wurden mehr als 65.000 kumulierte Staustunden verzeichnet (+36 % innerhalb von zwei Jahren). Diese Situation verursacht erhebliche Zusatzkosten entlang der gesamten Transportkette, die wir nicht länger vollständig tragen können.
2. Welche Arten von Kosten werden durch diesen Zuschlag abgedeckt?
Der Zuschlag dient dazu, einen Teil der Kosten zu decken, die insbesondere entstehen durch:
die verlängerte Stillstandzeit von Fahrzeugen und Fahrern,
einen erhöhten Kraftstoffverbrauch,
die Störung von Touren und Zeitplänen,
eine verringerte operative Produktivität.
3. Welche Verkehrsströme sind von diesem Zuschlag betroffen?
Der Zuschlag gilt für alle Verkehrsströme mit Bezug zur Schweiz:
Import- und Exportverkehre (von und nach der Schweiz): +2 %
Nationaler Transport innerhalb der Schweiz: +7 %
4. Ab welchem Datum wird der Zuschlag angewendet?
Der Zuschlag tritt ab Januar 2026 in Kraft und wird auf unseren Rechnungen separat ausgewiesen.
5. Ist diese Praxis im Markt üblich?
Ja. Große nationale Transportunternehmen wenden bereits seit mehreren Jahren vergleichbare Maßnahmen an, um der strukturellen Zunahme der Verkehrsüberlastung in der Schweiz zu begegnen.
6. Ist der Zuschlag befristet oder dauerhaft?
Dieser Zuschlag unterliegt einer regelmäßigen Überprüfung und kann je nach Entwicklung der Verkehrssituation und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen neu bewertet werden.
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